Feste im Leben

„Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, da bin ich mitten unter ihnen.“
Matthäus 18, 20

 
 
Es gibt viele Stationen im Leben eines Menschen oder zweier Menschen, die mit einem besonderen Fest gefeiert werden.
Mit Gottes Segen und in Gemeinschaft begehen wir diese Feste. Wir schaffen damit Erinnerung an die Zusage Gottes, dass wir nicht alleine sind und er uns begleitet ein Leben lang.
 

Sie möchten Ihr Kind taufen lassen? Das freut uns sehr!
Wir taufen in Sonntags- oder Tauf-Gottesdiensten. Kinder können wir auch im Rahmen einer kirchlichen Hochzeit taufen. Die Taufe von Jugendlichen kann in der Zeit des Konfirmandenunterrichts stattfinden. Wir freuen uns, wenn Sie den Gottesdienst mit gestalten (z.B. durch Musik, Lesungen, Patengebete).
 
Telefonisch nehme wir gerne auch alle Daten entgegen und beanworten Ihre ersten Fragen. Die Taufpaten müssen uns eine Patenbescheinigung vorlegen. Dafür einfach dem für Sie zuständigen Pfarramt anrufen, eine entsprechende Bescheinigung anfordern und uns diese zukommen lassen.
 
 

Konfirmation
 
„Die Konfirmation ist ein feierlicher Segnungsgottesdienst, in dem sich junge Menschen zu ihrem christlichen Glauben bekennen. Die Konfirmand*innen bekräftigen damit ihre Aufnahme in die christliche Gemeinde, die zuvor mit der Taufe, meist im Säuglingsalter, geschehen ist. Im Alter von 14 Jahren sind die Jugendlichen religionsmündig und erhalten damit alle Rechte innerhalb der evangelischen Kirche.“ (Evangelische Kirche Deutschland – Lebensphasen)
Unsere „Konfis“ sind uns sehr wichtig!

Jedes Jahr erleben wir eine Gruppe junger Menschen, die in dieser besonderen Lebensphase zusammenwächst. Wir staunen immer wieder, wieviel Veränderung in dieser Zeit stattfindet….
 
Wir freuen uns, wenn auch Sie als Eltern diesen besonderen Wegabschnitt Ihres Kindes begleiten. Schauen Sie sich gerne einmal unsere Angebote an und nehmen Sie an Gottesdiensten teil. So kann die Entscheidung für die Konfirmation auch Ihnen Anregungen und Impulse geben.
 
 
Mein Kind will sich konfirmieren lassen!
 
Wir schreiben im Laufe des jeweiligen Frühjahres alle Familien an, die aufgrund unserer Daten vermutlich ein Kind im konfirmationsfähigen Alter haben. In diesem Schreiben finden die Eltern die Informationen bezüglich der Anmeldung sowie die Einladung zum Anmeldeabend.
 
Die Einladung zur Anmeldung veröffentlichen wir außerdem im Amtsblatt und der lokalen Presse. Sollten Sie keinen Brief erhalten oder Fragen haben, können Sie jederzeit im Pfarrbüro anrufen – Telefon 07835-3083.
 
Generell gilt: Wenn Ihr Kind nach den Sommerferien in die 8. Klasse kommt, kann es zur Konfirmandenzeit angemeldet werden.
 
Beim Anmeldeabend versuchen wir alle Ihre Fragen zu beantworten und Sie können Ihr Kind direkt anmelden. Sie brauchen keine Formulare mitzubringen. Wenn Ihr Kind noch nicht getauft ist, kann es trotzdem zum Konfirmandenunterricht angemeldet werden, die Taufe kann dann während des Konfirmandenjahres stattfinden.
 
Der Konfirmationstermin wird vom Ältestenkreis mit dem Pfarrer im ersten Halbjahr des Unterrichts festgelegt, er liegt an einem Sonntag nach Ostern.
Wir achten darauf, dass unser Konfirmationstermin nicht mit den Kommunionsterminen in der katholischen Gemeinde Zell a. H. kollidieren. 
 
Konfirmandenunterricht findet jeweils mittwochs nach den Schulsommerferien für 1,5 Stunden bzw. einmal im Monat auch am Freitagabend statt. Außerdem finden manchmal besondere Aktionen statt und wir machen eine tolle Freizeit.

Die Schulen nehmen auf die Konfirmandenzeit Rücksicht und legen in der 8. Klasse keinen Nachmittagsunterricht auf den Mittwoch.
 
Der Konfirmandenunterricht wird von Pfarrer Benedikt Mangold und engagierten Helfern gehalten.
Bei Krankheit muss das Fehlen im Pfarrbüro gemeldet werden.
 
Neben den Konfiunterricht kommt dem Gottesdienst als Begegnung mit Gott und den Menschen große Bedeutung zu. Wir erwarten, dass unsere „Konfis“ während des Jahres auch an vielen Gottesdiensten teilnehmen.
 
Von den Eltern erbitten wir für die Konfirmandenzeit einen finanziellen Beitrag in Höhe von 50 Euro, ansonsten kommen keine weiteren Kosten auf Sie zu.
 
Die Konfirmandenzeit endet mit dem Fest der Konfirmation. Festlich gekleidet bekennen sich die „Konfis“ dabei zu ihrem christlichen Glauben und werden religionsmündig. Natürlich ist dabei die ganze Familie der Jugendlichen herzlich willkommen!
 
 

blauer Himmel mit leichten weißen Wolken
rote Herz-Luftballons fliegen gen Himmel
Alles was ihr tut geschehe in Liebe 1. Korinther 16,14
 
Sie „trauen sich“?
 
Sie wollen den weiteren Lebensweg gemeinsam mit Ihrem Menschen gehen. Alle sollen es wissen, dass Sie ab jetzt gemeinsam unterwegs sind auf dem Weg durch das Leben.
 
Wir freuen uns, dass Sie in unserer Gemeinde den feierlichen Rahmen für Ihr Fest suchen. Das Eheversprechen geben Sie einander.  Ihre Familie, Ihre Freunde, die Gemeinde und Gott werden Zeugen sein. Gottes Segen für Ihre vor dem Standesamt geschlossene Ehe.
Unsere Kirche bietet Ihnen gerne den Raum für diesen Anlass. Allerdings ist in der evangelischen Kirche die Ehe kein Sakrament, weshalb der sakrale Raum nicht vorgeschrieben ist.
 
Damit es ein schönes Fest für alle wird, bitten wir um rechtzeitige Kontaktaufnahme mit unserem Pfarramt, damit sich ein passender Termin finden lässt.
Vielleicht haben Sie sich auch schon Gedanken gemacht, wie die musikalische Gestaltung des Festes aussehen soll. Alles für Sie im Vorfeld Wichtige können wir telefonisch oder per Mail klären. In zeitlicher Nähe zum großen Fest können Sie sich dann zu einem persönlichen Gespräch mit Pfarrer Mangold treffen.
 
Es gibt noch viele Fragen, dann schauen Sie hier weitere Infos
 
 
 

Sie feiern eine Jubelhochzeit? Welch ein Segen!
Auch hierbei gilt- nehmen Sie frühzeitig mit uns Kontakt auf, damit wir einen Termin festlegen können. Es ist auch möglich, außerhalb der normalen Gottesdienstzeiten einen passenden Zeitpunkt zu finden.
 

Tod und Trauer
Von einem nahestehenden Menschen Abschied zu nehmen, ist schwer.
Dass ein von uns geliebter Mensch weggeht, können wir oft nur sehr langsam begreifen.
 
Der Beerdigungsgottesdienst
Wenn wir uns alle – Familie, Verwandte, Freunde und andere Nahestehende – gemeinsam zum Beerdigungsgottesdienst treffen, dann ist das ein guter Brauch, um einander zu stützen und Kraft zu schöpfen in Erinnerung an den Verstorbenen. 
Die Beerdigung geschieht aus Liebe und Respekt gegenüber dem Toten.
Wir danken für alles, was dieser Mensch uns gegeben hat.
Wir beten für die Trauernden und bitten um Versöhnung für das, was ungeklärt geblieben ist.
Und – das ist das wichtigste beim Trauergottesdienst – wir befehlen den Verstorbenen in Gottes Hände.
Wir vertrauen darauf, dass Gott sich seiner annimmt. Denn wir glauben, dass mit dem Tod nicht alles aus ist.
Jesus Christus spricht: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Johannesevangelium 11, 25)
 
Gemeinschaft stärkt
Für die Trauerarbeit ist es wichtig, dass wir reden.
Deswegen ist es gut, wenn die Angehörigen und Freunde nach der Beerdigung noch zusammen bleiben. Wie viele das sind, ob es Essen gibt oder nicht, das spielt dabei keine Rolle. Es geht nur darum, dass wir unsere Erinnerungen an den Verstorbenen teilen können – die schönen und die traurigen.
 
Die Zeit danach
Nach der Beerdigung bricht der Alltag über die Betroffenen herein. Das fällt vielen verständlicherweise sehr schwer. Der Tod ist allgegenwärtig – um ihn kreisen alle Gedanken und Fragen.
Es gibt so viele Arten zu trauern wie es verschiedene Menschen gibt. Jede und jeder trauert anders. Und Trauer braucht seine Zeit.
Wenn Sie möchten, stehen wir Ihnen als Gesprächspartner gerne zur Verfügung. Rufen Sie einfach im Pfarramt an.
 
Am Ewigkeitssonntag erinnern wir uns im Gottesdienst noch einmal an alle Gemeindeglieder, von denen wir im zu Ende gehenden Kirchenjahr haben Abschied nehmen müssen.
Ihre Namen werden vorgelesen und für die Trauernden wird gebetet.
 
Fragen zu Tod und Trauer 

Wo kann man eine Beerdigung anmelden?
Es ist wichtig, möglichst bald Kontakt zu der Kirchengemeinde aufzunehmen, zu der der Verstorbene gehörte, dort den Todesfall bekannt zu geben und den Wunsch nach einer kirchlichen Beerdigung zu äußern.
Das übernimmt aber oft auch das Beerdigungsinstitut für Sie.
Sobald die Nachricht vom Tod eines Gemeindeglieds bei uns im Gengenbacher Pfarramt eingetroffen ist, wird auch die Totenglocke der Kirche geläutet.
 
Welche Aufgaben hat ein Beerdigungsinstitut?
Ein Beerdigungsinstitut bietet ganz praktische Hilfe rund um die Beerdigung an.
Aber es sind immer die Angehörigen, die entscheiden, wer was machen soll.
 
Was kostet eine Beerdigung?
Wer Mitglied der evangelischen Kirche ist, muss nicht extra für die Pfarrerin oder den Pfarrer bei einer Beerdigung zahlen.
Für alle anderen Kosten wie den Sarg, die Trauerhalle, den Blumenschmuck, das Grab, mögliche Musiker usw. haben die nächsten Angehörigen aufzukommen.
Über die Preise informieren die Bestattungsinstitute.
 
Was ist der Unterschied zwischen einer Erdbestattung und einer Urnenbestattung?
Von einer Erdbestattung wird gesprochen, wenn der Verstorbene in einem Sarg in das ausgehobene Grab gelegt wird. Das Grab wird nach der Beerdigung wieder zugeschüttet und später meist ein Grabstein darauf errichtet.
Bei einer Urnenbestattung wird die Leiche des Verstorbenen im Krematorium verbrannt. Manchmal findet die Trauerfeier vorher (dann noch mit dem Sarg) statt, manchmal erst hinterher (dann mit der Urne). Die Urne kann in einem Erdgrab beigesetzt werden. Üblicher ist jedoch die Beisetzung in einer Urnenwand; dort erinnert eine Gedenktafel an den Verstorbenen. Wird die Urne auf einem Urnenfeld beigesetzt, geschieht dies anonym.
 
Wer ist für die Beerdigung zuständig, wenn man nicht zur Kirche gehört?
Wenn man nicht zur Kirche gehört, sind allein die Bestatter für die Beerdigung zuständig. Es findet dann natürlich kein Beerdigungsgottesdienst statt; anstelle der Pfarrerin oder des Pfarrers kann ein freier Redner engagiert werden.
Aus seelsorgerlichen Gründen kann in Ausnahmefällen trotzdem eine kirchliche Beisetzung erfolgen. Dies ist allerdings immer eine Einzelfallentscheidung, der ein besonderes Gespräch der Hinterbliebenen mit der Pfarrerin / dem Pfarrer vorausgeht.
 
Wer ist für den Ablauf der Beerdigung zuständig?
Die nächsten Angehörigen treffen sich einige Tage vor der Beerdigung mit der Pfarrerin / dem Pfarrer zum Trauergespräch. Hier geht es um das Leben des Verstorbe-nen, um sein Sterben, um die Trauer – und um alle Fragen, die die kirchliche Beerdigungsfeier betreffen.
 
Was ist das Totengedenken?
Am Sonntag nach der Beerdigung gedenken wir all der Gemeindeglieder, von denen wir in der jeweiligen Woche haben Abschied nehmen müssen.
Dazu wird am Ende des normalen Gottesdienstes der Name des Verstorbenen verlesen und für die Trauernden gebetet.
 
Bitte nehmen Sie für ein Gespräch oder die Planung der Trauerfeier Kontakt mit unserem Pfarramt auf.